Nächste Heimspiel auf der KEB Ludains:
02.10.2010 Mini A - EHC Lustenau 11:35
02.10.2010 1. Mannschaft - HC Prättigau-Herrschaft 17:00
03.10.2010 Mini A - CdH Engiadina 11:00
Sportmedizinische Betreuung des EHC St. Moritz
Sehr geehrte und geschätzte Sportlerinnen und Sportler,

In der Saison 2009/2010 wird die sportmedizinische Betreuung des EHC St. Moritz wiederum von der orthopädisch/ traumatologischen Abteilung des Spitals Oberengadin unter der Leitung unseres offiziellen Clubarztes Dr. med. Nicola Biasca übernommen.

Bei jedem Heimspiel werden sich mindestens ein Arzt und ein ausgebildeter Rettungsassistent der REO (Rettungsdienst Oberengadin) vor Ort anwesend sein. Zudem wird vom Spital Oberengadin ein Ambulanzfahrzeug der REO zur Verfügung gestellt. Dadurch und durch die gute Koordination der Einsatzkräfte vor Ort wird erneut eine bestmögliche Behandlung und schnelle Rehabilitation aller Verletzten garantiert.

Während der Saison verstehen wir uns weiterhin als Ansprechpartner und Berater in medizinischen Fragen betreffend sportmedizinische Problemen, Doping, Training, Ausrüstung, Regeln, etc. gemäss Richtlinien des Internationalen Eishockey Verbandes IIHF (weitere ausführliche Informationen über unter www.iihf.com).

Im 2006 wurde im Spital Oberengadin unter Leitung von Dr. med. Biasca, Verbandarzt des Internationalen Eishockey Verbandes IIHF, das Institut für Sportmedizin im Spital Samedan gegründet. Dadurch konnte auch eine eigene sportmedizinische Sprechstunde geschaffen werden. Sportler mit jeder Fragestellung können hier vorstellig werden (Ausführliche Informationen unter: www.orthopaedie-samedan.ch erhältlich).

Das Institut für Sportmedizin des Spitals Oberengadin bietet Leistungen an, welche sich rund um den Sportler bewegen. Dabei soll eine Betreuung des Sportlers in den allermeisten Bereichen angeboten werden. Die sportmedizinische Sprechstunde bietet auch in Zusammenarbeit Dr. med. Matthias Bungartz, Oberarzt der Orthopädischen Abteilung, jedem Spieler sportmedizinischen Abklärungen und Beratungen gemäss den Richtlinien des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOA).

Mögliche Orthopädischen Problemen und / oder Schwachpunkte am Bewegungsapparates, wie z.B. im Rumpfkraftbereich, können durch routinierten Abklärungen und durch speziellen Testen analysiert werden, um das Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Schäden bei der grossen körperlichen Belastung während einer Saison zu vermindern.

Erklärtes Ziel der sportmedizinischen Sprechstunde ist es, eine Anlaufstelle für alle Probleme des Sportlers zu etablieren. Bei Bedarf werden weitere Spezialisten des Spitals hinzugezogen. Das Konzept der einheitlichen Betreuung von Sportlern bezieht sich auf:

  • Festlegung der Leistungsfähigkeit
    • Es steht ein Angebot einer Kraft- und Leistungsdiagnostik zur Verfügung, welche den Richtlinien von Swiss Olympic genügt.
      • Bei Sport-Neueinsteigern
      • Bei Mannschaftswechseln von Leistungssportlern
      • Vor Saisonbeginn (Vorbereitungstraining)
      • Nach Saisonende
      • Vor wichtigen Wettkämpfen

  • Verletzte Personen
    • Es stehen modernste Methoden zur Behandlung von Sportverletzen zur Verfügung. Die Orthopädische Abteilung profiliert sich dabei als Sportorthopädisches Zentrum.

  • Rehabilitation nach Sportverletzungen
    • Zwei Physiotherapeuten mit spezieller Ausbildung in Sportphysiotherapie sowie ein externer Partner bieten eine ambulante Rehabilitation nach konservativer oder operativer Behandlung.

  • Leichte Schädel-Hirn-Traumen
(Gehirnerschütterung)
    • Es besteht ein Referenzzentrum für die Erstdiagnostik und Weiterbetreuung von Verletzten mit leichtem Schädel-Hirn Trauma unter Verwendung eines computer-assistierten System (ImPACT-Systems).

  • Anlaufstelle für spezielle Probleme des Sportlers
    • Zwei Ansprechpartner (Leiter Sportmedizin und Stellvertreter) nehmen sich alle Probleme des Sportlers an und kontaktieren Fachspezialisten aus ihrem Sportärztenetzwerk innerhalb und ausserhalb des Spitals.

Es bedarf einer enormen Leistung der Spieler, der Trainer, der Betreuer, also letztlich aller Beteiligten, die Ziele auch für die kommende Saison zu erfüllen. Parallel dazu ist auch das Bedürfnis nach Sicherheit, Prävention und Behandlung der Verletzungen bei Spielern, Trainern und Club-Betreuern gestiegen.

Das Spital Oberengadin, unter dem offiziellen Clubarzt Dr. med. Nicola Biasca, wird auch in dieser Wintersaison 2009/10 die medizinische interdisziplinäre Betreuung der aktiven Mannschaften des EHC St. Moritz übernehmen.

In Namen des Spitals Oberengadin wünsche ich allen Mitbeteiligten des EHC St. Moritz auch dieses Jahr viel Erfolg, viel Spektakel, viel Freude und eine verletzungsarme Saison.


Dr. N. Biasca und sein Team

Spital Oberengadin

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